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Bergbau

Die Philippinen sind reich an Mineralien, die ausreichen, eine beachtliche Bergbau- und Steine-Erden-Industrie aufrecht zu erhalten. Zu den wichtigsten Metall-Bodenschätzen gehören Kupfer, Gold, Silber, Zink, Chrom, Nickel, Mangan und Eisenerz; daneben gibt es eine Vielzahl von Kohlevorkommen und Steine-Erden-Mineralien wie Marmor, Kalkstein, Quarze und Tone und Perlit. Tabelle 5 enthält eine interessante Zusammenstellung der wichtigsten bekannten Mineralreserven. Biologische Strukturen und Vulkanismus lassen eine Reihe weiterer Rohstoffvorkommen vermuten; diese sind jedoch nur ungenau bekannt und selten fachgerecht erschlossen. International gesehen sind die Philippinen ein wichtiges Lieferland für Kupfer, Nickel und Chrom. Die Exporte von Mineralien bringen für das Land erhebliche Devisen ein. Allerdings unterliegt das Wachstum des Sektors Bergbau aufgrund der großen Abhängigkeit von stark fluktuierenden Weltmarktpreisen großen Schwankungen. Während beispielsweise 1980 noch über 300.000 Tonnen Kupfer abgebaut wurden, ging dessen Gewinnung aufgrund fallender Weltmarktpreise bis zum Jahre 1987 auf 214.000 Tonnen zurück. Noch größere Produktionsrückgänge waren beispielsweise bei Chrom und Nickel zu verzeichnen. Kupfer ist mit Abstand der wichtigste Rohstoff, der in Form von Konzentraten hauptsächlich nach Japan ausgeführt wird. Die Philippinen sind auch ein wichtiger Lieferant für Chromerze, und zwar vorwiegend von Refraktorchromerz. Die im Lande befindlichen Nickellagerstöcke gehören ebenfalls zu den größten der Welt und werden erst seit einigen Jahren ausgebeutet. Die Goldproduktion, begünstigt durch die hohen Weltmarktpreise, ermöglichte eine Bruttowertschöpfung für das Jahr 1987 von 4,6 Mrd. Pesos. Ein größerer Teil der Goldproduktion erfolgt in zahlreichen und laufend neuentdeckten kleinen Goldfeldern, die hauptsächlich von Einzelgoldsuchern exploriert und abgebaut werden.

Sand- und Steinbruchunternehmen verzeichnen bei der wieder steigenden privaten Baukonjunktur mit entsprechend starker Nachfrage nach Baumaterialien deutlich bessere Ergebnisse.

Die Philippinen haben in den letzten Jahren unter ausländischer Beteiligung und auch mit der Beratung deutscher Kohleexperten zahlreiche Kohlevorhaben exploriert und einige größere wie das Samirauraprojekt in Betrieb genommen. Viele der einheimischen Kohlevorhaben sind von minderer Qualität. Diese Kohle kann deshalb nicht uneingeschränkt in den bestehenden Kohlekraftwerken verteuert werden.

Die Zementindustrie ist ebenfalls mit den instabilen Qualitäten unzufrieden und stellt ihre Anlagen deshalb teilweise wieder auf Schweröl um. Trotzdem läuft der einheimische Kohleverbrauch gut und es besteht ein erheblicher Bedarf für weitere Kohlen-Bergbauprojekte. Die Regierung bemüht sich, die geologischen Kenntnisse zu verbessern und Aufschlüsse über Lagerstätten vor allem an Kohlevorkommen zu bekommen, um das Potential an mineralischen Vorkommen zu erhöhen. Bisher erfolgt die Gewinnung aller Rohstoffe überwiegend im Tagebau. Wegen der Unzugänglichkeit der Aufschlüsse und Transportwege vor allem während der Regenzeit, können die meisten Lagerstätten ohnehin nur in der Trockenzeit angegangen werden. Aus diesem Grunde hat die Regierung weitere Bergbauprogramme initiiert, die die rohstoffverarbeitenden Unternehmen verstärkt ansiedeln und zugleich zu einer gleichmäßigeren Entwicklung der ländlichen Räume beitragen sollen. Die Bergbaubetriebe genießen umfangreiche Förderungsmaßnahmen. Eine Reihe von gesetzlichen Bestimmungen schränkt ausländische Beteiligungen an den philippinischen Bergbauunternehmen ein.


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